Warum überhaupt Fasten?
Wie war das in der Steinzeit?
Evolutionär ist unser Stoffwechsel optimiert auf die Ernährungsgewohnheiten der Jäger & Sammler von vor ca. 100.000 Jahren. Für unsere Urahnen entsprach es der Normalität, z.B. ein Mammut zu erlegen, sich mehrere Tage den Bauch vollzuschlagen und danach bis zur nächsten Beute mit weniger oder gar keiner Nahrung zurecht zu kommen. Essen und Fasten wechselten in ganz normalen Zyklen und gehörten zum Steinzeit-Leben dazu.
Essen heute?!
In unserer Überfluss-Gesellschaft stehen inzwischen ganz neue Nahrungsmittel auf dem Ernährungsplan wie z.B. Getreide, Zucker, Alkohol und Fertigprodukt. Diese sind wesentlich reichhaltiger und komplizierter zu verdauen. Die erste Auswirkung kann jeder an sich selbst beobachten, wenn sich nach dem Essen die Müdigkeit bemerkbar macht. Das Verdauen zieht die Energie ab. Wir verfallen in das sogenannte "Fress-Koma".

Hinzu kommt, dass die Frequenz der Nahrungszufuhr viel höher geworden ist. Die in den letzten Jahrzehnten propagierten „Zwischenmahlzeiten“ führten uns auf den Holzweg. Der Snack zwischendurch wirft immer wieder den Verdauungsvorgang an und beschäftigt unseren Organismus immer länger. 
Heisst also: Wir essen REICHHALTIGER als früher und wir essen ÖFTER. Die Bilanz verschlechtert sich noch zusätzlich dadurch, dass wir im meist üblichen Büro-Alltag viel weniger Kalorien verbrennen als unsere Vorahnen. Dieser Überschuss schlägt sich in den meisten Fällen als Übergewicht nieder.
Den inneren Arzt aktivieren!
Beim Fasten geht es primär nicht um die Reduktion der Kalorienzufuhr mit dem Ziel der Gewichtsabnahme. Für unsere Gesundheit vermutlich noch viel relevanter: In unserem Körper finden Reparaturprozesse statt, bei denen sich unsere Zellen regenerieren (wissenschaftlich: Autophogie). Bei Nahrungsentzug befinden sich unsere Zellen auf Nahrungssuche und bauen dann die überflüssigen Zellbestandteile ab. Bildhaft gesprochen reinigen sich die Zellen, in dem sie ihren eigenen Müll abbauen (= recyceln). Dieser Mechanismus setzt ein, sobald unser erster Energiespender Glykogen in unserer Leber erschöpft ist. 
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