Wer hat Angst vorm Boogey-Mann?

Aktualisiert: 23. Okt 2019


„Ich weiß, ich weiß...was ich so tue ist nicht gerade die feine englische Art. Aber ich habe auch nie behauptet, ein Gentleman zu sein.“

„Ne, davon bist du auch Lichtjahre von entfernt. Unschuldigen Frauen hinterher stellen, sie systematisch beobachten, ausspionieren, um sich dann ihren Körper zu eigenen zu machen. Das ist nicht mehr bloßer Narzissmus. Das ist triebhaft!“

„Was kann ich tun? Ich bin eben ein Schwerenöter, der schöne Frauen und ihre Körper liebt. Ihre vollen Brüste und feuchten Schöße. Da kann ich mich wirklich nicht mehr zurückhalten.“

„Rechne nicht mit meinem Mitgefühl für dein Laster! Ich finde das abartig! Leider stellst du es so geschickt an, dass den armen Geschöpfen gar nicht bewusst ist, dass sie dir verfallen und sie bereits deine Opfer sind.“

„Meine Liebe, das ist die Kunst dabei. Denn das bin ich...ein Meister der Verstellungskünste. Ich will Frauen! In sie eindringen, mich in ihnen ausweiten und sie mit Haut und Haar verzehren. Das ist eben meine Bestimmung und mein Wesen. Aber das darf nicht offensichtlich werden, sonst ist das Spielchen aus, bevor ich meinen Spaß hatte.“

„Du ekelst mich an! Du bist ein Monster, das sein perfides Spielchen mit unwissenden Frauen treibt. Wie können sie bloß auf ein Biest wie dich hereinfallen?“

„Na ja, meistens sind sie in ihrem Leben sehr beschäftigt, stark gefordert und achten nicht mehr so gut auf sich. Und ich weiß eben, wie man sich einschmeichelt bis vertrauensvoll Tür und Tor geöffnet werden. Besonders leicht habe ich es mit den unglücklichen. Ich kann wunderbar den Tröster mimen.“

„Du Arsch! Gehst ja richtig kaltblütig und systematisch vor!“

„Ok, ok, ist schon ein bisschen hinterhältig, die armen Frauen sich in ihren Leben in Sicherheit wiegen zu lassen, während ich meine Spielchen mit ihnen spiele. Ich habe meinen Spaß und sie merken noch nicht mal etwas davon. Aber mir schmeckt das Ganze zu gut...“

„Ach, halt die Schnauze und tu' nicht so selbstgefällig! Du hast nicht die Rechnung mit den ganz Aufmerksamen gemacht, die sich und ihren Körper kennen und lieben. Die erkennen recht schnell, was für ein Sausack du in Wahrheit bist und lassen deine Tarnung voll auffliegen.“

„Iihh, diese Tast- und Drückweiber...die glauben mich dauernd befingern und befühlen zu müssen. Schlimmstenfalls werde ich noch beschallt und zugedröhnt. Ätzend, aber aufhalten kann mich das nicht in meinem zerstörerisch Unterfangen!“

„Ich habe zwar eine Scheißangst vor Dir, weil Du so ein schwammiges, undefinierbares Ekelpaket bist. Aber ich schwöre Dir, ich werde alles dran setzen, um dich aufzuhalten. Und weißt du womit ich anfange?“

„Ha, ha, ha, ha...wohahahaha...ich kann mich nicht mehr einkriegen...ich lache dich in Grund und Boden...meinen Galgenhumor kannst du nicht zerstören!“

„Iiih, hör' auf! Ich ertrage es nicht, wenn man mich nicht ernst nimmt! Ich will gefürchtet sein...hör' auf, hör' auf“!

„Und weißt Du, was du auch nicht ertragen kannst? Schau genau hin: Ich liebe mich! Ich liebe meinen Körper, mein Herz, meine Seele, meinen Verstand! Ich liebe meine Ausstrahlung und meine Aura. Ich liebe mein Leben! Ich liebe meinen Mann. Und ich liebe abgöttisch meine zwei süßen Mädels! Und deswegen hast du keine Chance! Du armes, mickriges Würmchen mit deinem kaltblütigen Wesen! Du kennst nur Dunkelheit, Zerstörung und Kälte!“

„Aaahh, lass' das mit dieser ekeligen, schmierigen, heißen und leidenschaftlichen Liebe...ich bin doch nicht hitzeresistent...lass' das sage ich!“

„Wart's ab...ich habe mich gerade erst aufgewärmt....“


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