Fasten...- your seatbelt!!!

Aktualisiert: 23. Okt 2019


Oh ja, nach 8 Tagen Buchinger Fasten kann ich meinen Gürtel tatsächlich enger schnallen!!! 4 Kilo weniger sind es geworden! Und jaaa!!! Abheben kann ich auch - ohne Flugzeug! Weil ich erstens durchgehalten habe, trotz niedrigem Blutdruck sowie furchtbar schlechtem Kreislauf und mir vor Stolz Flügel gewachsen sind. Und zweitens, weil ich mich nach der Fastenzeit so leicht wie eine Feder im Winde fühle...und clean! Also, so richtig gesäubert von innen, aufgeräumt und vor allem entgiftet...

Aber der Reihe nach:

Letztes Jahr im Frühjahr war ich gut ein halbes Jahr chemofrei. Und trotzdem habe ich mich noch aufgeschwemmt vom Cortison und irgendwie chemisch zugemüllt gefühlt. Ich beschloss also, eine Fastenkur mit Einlauf und allem "Pi-Pa-besonders-Po" alleine durchzuführen. Ich habe mich gut eingelesen in das Buchinger Fasten und langsam mit der Entlastung angefangen, bevor ich dann tatsächlich 4 Tage nur Wasser, Saft und Brühe getrunken -also gefastet habe. Leider ging es mir miserabel dabei.

Zum einen weil ich kurzer Hand -ohne richtiges Ausschleichen- meine Anti-Depressiva ab- und mich in den Entzug hineingesetzt habe. "Aber wenn ich entgiften will, muss auch das Antidepressivum aus mir raus!", so dachte ich. Zum anderen, weil ich in vielen Dingen so unsicher war und niemanden zum Nachfragen oder "Durchhalteparolen-Schwingen" hatte. Ich brach das Experiment wie gesagt nach immerhin 4 Tagen ab...und war etwas enttäuscht und unglücklich.

Wie der Zufall so will, bin ich bei meinen damaligen Fastenrecherchen auf die Ausbildung zur Fastenleiterin gekommen...und da reifte eine kleine Vision in mir! Mein persönlicher Werdegang, beruflich wie auch privat, deckt vom analytischen Studieren (originär bin ich Juristin), bewegtem Psychologisieren und Animieren (im zweiten Bildungsweg Tanztherapeutin/Tanzpädagogin) sowie achtsamen Motivieren (Systemischer Coach) viele Bereiche ab. Aber so richtig rund fühle ich mich, seitdem ich mich entschieden habe, den Ernährungsbereich in meine Vita zu integrieren. Es passt alles wunderbar zusammen und entspricht vollkommen meiner Persönlichkeit.

Vor allem nach meiner eigenen Krebserkrankung und Heilung lege ich viel Wert auf meine Ernährung und möchte mich in diesem Bereich mit allem, was ich sonst so im positiven Sinne auf dem Kerbholz habe, wieder in die Selbstständigkeit wagen. "Onko-Fasten" kam mir sofort in den Sinn. Genauso wie Fastenurlaube für geheilte Krebspatienten nach der Therapie mit Entspannung, Tanz sowie ganz viel persönlicher Erfahrung, Achtsamkeit und Spiritualität.

So, und da bin ich vor gut 2 Wochen aus dem zweiten Modul meiner Ausbildung zur Fastenleiterin gekommen und kann nun endlich Mitreden, wenn es um das Fasten in der Gruppe geht. Es ist eine wirkliche Bereicherung gewesen! Die professionelle Anleitung durch unsere Fastenleiterin, die Gruppendynamik sowie der Zusammenhalt in dieser anfänglich sehr stressigen Entbehrungssituation haben mich durch die ersten Fastenkrisen getragen, bis ich alleine wie Phönix aus der Asche emporgestiegen bin...und noch immer meine Runden in der Luft drehe! Juhu!

Im Moment arbeite ich an meinem Konzept für die mündliche Prüfung im Juli und versuche, einen ganzen Ordner Ernährungslehre, Fastenmethoden, Bio-Chemie, Kneipp-Wissen u.v.m. in meinem nicht mehr ganz so lern-geschulten Gehirn zu speichern. Aber es wird...vor allem mein Konzept macht mich total happy...es kribbelt vor lauter Vorfreude auf das, was sich nach meinem privaten Glück nunmehr auch Beruflich endlich bei mir tut!!!!

Ihr werdet hier auf meiner Seite von meinen Fortschritten quasi aus erster Hand erfahren. In diesem Sinne "fasten your seatbelt", schnallt euch mit mir an und vielleicht heben wir demnächst gemeinsam ab!

Eure Andrea


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© 2016-2019 by Andrea Winkler Coaching

Leubsdorf am Rhein/

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